Verschiedene Arten der Pflege im Alter
Je höher das Alter, desto schwächer ist der Körper. Allerdings ist es wichtig, vorher schon die richtigen Maßnahmen zu treffen, damit die Pflege des Körpers und der Gesundheit auch im Alter gut von Statten geht.
Ambulante Krankenpflege und Seniorenzentren
Für viele Patienten im Alter reicht glücklicherweise eine normale Krankenpflege. Die Patienten bekommen von einem ambulanten Dienst regelmäßig neben Lebensmitteln und anderen kleinen Gefälligkeiten einen Allround-Check. Das heißt, die Krankenpflegerin untersucht den allein lebenden Patienten auf körperliche Probleme und eventuelle Verletzungen von Stürzen oder Ähnlichem.
Eine andere Möglichkeit der Pflege ist die Heimpflege. Ein Seniorenzentrum kümmert sich neben den medizinischen Versorgungen auch um das leibliche und geistige Wohl der Bewohner. So gibt es in den meisten Einrichtungen Gemeinschaftsräume in denen regelmäßig Gruppenveranstaltungen stattfinden. So kann der Bewohner an gemeinschaftlichen Gymnastikübungen für Senioren teilnehmen, oder ab und an mit Anderen Kochen, Singen, Tanzen oder Kartenspielen. Die Angebote sind sehr vielseitig.
Intensivpflege infolge verschiedener Ursachen
Doch schnell kann es auch dazu kommen, dass die Intensivpflege nötig ist. Hierbei handelt es sich um eine Pflegeform, bei der gestörte oder ausgefallene Organfunktionen vorliegen. Diese gilt es so lang intensiv von Maschinen und Personal zu überwachen, bis diese wieder allein fungieren können. Die häufigsten Ursachen, in eine Intensivpflege zu gelangen, sind Störung von Vitalfunktionen, Schockzustand, Einschränkung der Lungenfunktion, Bewusstlosigkeit oder komatöse Zustände und die Nachbeatmung in Folge von Operationen.
Intensivpflegen kann ein Dauerzustand sein, kann aber auch nach gewisser Zeit vorbei sein. Also ist es einem Patienten der Intensivpflege möglich, anschließend wieder in die normale Pflege zu gelangen.
Intensivpflege ist vor allem in den Bereichen der anästhesiologischen, internistischen, chirurgischen, traumatologischen, neurologischen und neonatologischen Intensivmedizin ein Thema.
Bewegung mit dem Fahrrad
Damit Senioren auch noch im hohen Alter beweglich und mobil sind, ist viel Bewegung wichtig. Natürlich sollte man nicht erst mit Achtzig anfangen, sich bewegen zu wollen. Ein aktiver Lebensstil in der Jugend macht sich spätestens im Alter bezahlt. Dabei ist es gar nicht schwierig, mehr Bewegung in seinen Alltag einzubauen. Beispielsweise sollte man kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen. Gerade wenn man schon im jungen Alter viel Rad fährt, hat man auch als Senior eine geringere Hemmschwelle, zum Rad zu greifen. Denn gerade Radfahren ist für ältere Menschen eine gute Möglichkeit, in Bewegung zu bleiben und dies mit Erledigungen zu verbinden.
Haftpflichtversicherung für Senioren – Absicherung auch im Ruhestand
Die Versicherungs- und Werbebranche hat eine ganz neue Zielgruppe geschaffen, so werden Senioren jetzt unter dem Begriff 60 Plus zusammengefasst. Mit der steigenden Lebenserwartung muss man sich über seine Vorsorge Gedanken machen, so dass das Ersparte nicht für überhöhte Versicherungsprämien drauf geht. Die Kaufkraft unserer Generation verteilt sich mehr und mehr ungleichmäßig und oftmals ergeben Befragungen, dass das meiste Geld bei den Senioren liegt. Da sollte man sich schon fragen, ob und wie man sein Geld investiert.
Dieser Frage sind auch viele Versicherungsunternehmen nachgegangen und haben entdeckt, dass es sich durchaus lohnen kann bestimmte Sonderkonditionen einzurichten, so gibt es auch eine Haftpflichtversicherung für Senioren. Mit dem Rentenalter kommen auch neue Freiheiten. Im Ruhestand hat man beispielsweise mehr Zeit, um sich den Tag nach Lust uns Laune zu gestalten oder man hat das Haus auch wieder einmal für sich allein, weil die Kinder bereits groß sind. more »
Eine Pflegetagegeldversicherung als Pflegevorsorge
Sehr viele Menschen in Deutschland sind schon auf Pflegehilfe angewiesen. Manchmal wird man durch Familienangehörige gepflegt, bei anderen wiederum kommt der Pflegedienst. Es zeichnet sich ab, dass aufgrund der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren, der Bedarf an ambulanter und die stationärer Pflege im Alter zunehmen wird. Im Monat erhält man von der gesetzlichen Pflegeversicherung einen festen monatlichen Betrag, der von der Schwere der Pflegestufe abhängt. Die Maximalleistung in der Pflegestufe III, von Eintausend Vierhundertsiebzig Euro, reicht nicht aus einen Pflegeheimplatz zu bezahlen, da dieser meistens mehr als das Doppelte kostet. Somit wird nur ein geringer Teil der Gesamtkosten durch den Pflegekostenzuschuss gedeckt.
Private Vorsorge kann helfen
Kümmert man sich nicht rechtzeitig um eine private Pflegezusatzversicherung, so muss man im Pflegefall mit erheblichen Einbußen rechnen. Man schützt sich vor finanziellen Einschnitten, wenn der Fall der Pflegebedürftigkeit eintritt. Versicherungsschutz können Mitglieder aus der gesetzlichen Krankasse, aber auch aus der privaten Krankenversicherung erhalten. Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Tag, wenn der Vertrag unterschrieben wurde und zählt sogar in ganz Europa. Eine dynamische Anpassung, auch wenn schon Leistungen in Anspruch genommen werden, erfolgt trotzdem. Auch bei einer Pflegetagegeldversicherung sollte man Vergleiche machen, denn auch da sind bei den Versicherungen Unterschiede vorhanden, außerdem spielt auch die Qualität eine große Rolle mit. Dabei spielt eben auch das Eintrittsalter eine wichtige Rolle, je älter der Eintretende, umso höher der Beitrag und ist man schon über Sechzig hat man fast gar keine Chance mehr.
Für Frauen kostet die Absicherung mehr
Frauen zahlen auch hier immer mehr, als gleichaltrige Männer. Wenn so ein Interesse für den Abschluss der Zusatzversicherung besteht, sollte man auf keinen Fall älter als Fünfundfünfzig Jahre und zudem gesund sein. Kommt es aber wirklich zu einem Pflegefall und der Abschluss einer Zusatzversicherung wurde im Vorfeld erledigt, werden anfallende Kosten abgefangen und die betroffenen Angehörigen entlastet.
Interessantes zur Thematik findet man zudem unter:
www.viror.de/welche-vermogensabsicherung-verspricht-einem-die-pflegeversicherung/
Freizeitvergnügen bei Schlechtwetter – ein Zirkusbesuch macht Groß und Klein Spaß
Gerade in den Sommerferien verbringen Enkel oftmals viel Zeit mit oder bei den Großeltern, wenn die Eltern berufstätig sind. Da sind gute Unterhaltungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten vor allem für Schlechtwetter gefragt. Befindet sich gerade ein Zirkus in der Stadt, bietet der Besuch einer Vorstellung eine willkommene Abwechslung für die Großeltern und ihre Enkel.
Treppenlift
Als die Mutter meines Mannes letztens wieder einen kleinen Unfall im Badezimmer hatte (Sie war ausgerutscht, kam allerdings eine längere Zeit nicht alleine wieder hoch. Gott sei Dank hat sie nur ein paar blaue Flecken davon getragen.), haben wir beschlossen, dass sie zu uns in unser Haus einzieht. Sie kann sich zwar schwer von ihrem Haus, in dem sie seit über 40 Jahren wohnt, trennen. Aber wir konnten sie davon überzeugen, dass sie alleine in dem großen Haus nicht gut bleiben kann. Was ist, wenn sie einmal schlimmer stürzt oder etwas anderes ist und sie uns nicht erreicht? Daher stand unser Beschluss relativ schnell fest, sie zu uns zu holen. Wir haben ein großes Haus, in dem sie einen eigenen Wohnbereich für sich haben kann, mit kleiner Gästetoilette und zwei Zimmern für sich. more »
Treppenlifte – Wenn Oma und Opa alt werden…
Während meine Oma noch super fit für ihr Alter ist, Fahrrad fährt, Kegeln geht und Gymnastik macht, merkt man meinem Opa seine 79 Jahre vorallem körperlich sehr an. Die beiden wohnen in einem kleinen Haus mit 2 Etagen und Keller und lieben ihr zu Hause sehr. Meinen Eltern und mir ist jedoch klar, dass es schwierig sein wird, die beiden dort noch lange selbstständig leben zu lassen. Ein Altersheim ist aber auch nicht wirklich eine Lösung, da wie gesagt vorallem meine Großmutter noch sehr agil ist und ihr zu Hause nicht verlassen möchte. Das größte Problem ist allerdings, dass das Badezimmer mit Dusche im oberen Stockwerk liegt. Meinem Opa fällt es allerdings zunehmend schwer hier hinzukommen. Meine Mutter bat mich deshalb mich im Internet über einen Treppenlift zu informieren. Dieser würde es möglich machen, dass meine Großeltern trotz der vielen Treppen noch lange in ihrem Eigenheim bleiben könnten und scheint daher eine lohnende Investition zu sein.
Eine erste Recherche im Internet zeigte mir dann, dass es sich wirklich um eine sehr teure Anschaffung handelt. Zwischen 4.000 und 15.000 € kann ein Treppenlift kosten. Es ist jedoch wichtig auf die Qualität des Angebots zu achten und nicht am falschen Ende zu sparen, da es einige Betrüger (vorallem im Internet) gibt.
Man unterscheidet zwischen fest installierten und mobilen Treppenliftsystemen. Fest installierte oder auch stationäre Systeme sind hierbei die gängigere Variante. Um einen solchen Lift zu installieren werden Schienen entlang der Treppe verlegt, was den Anbau an viele Treppen ermöglicht. Auf diesen Schienen kann dann entweder ein Sitz oder eine Plattform für einen Rollstuhl angebracht werden.
Da es sich bei den Treppen im Haus meiner Großeltern um einfache grade Modelle handelt, scheint mir ein stationäres Treppenliftsystem eine gute Lösung.
Was die Finanzierung des Treppenlifts betrifft, habe ich auch bereits einige Ergebnisse für meine Mutter. Leider übernehmen die meisten Krankenkassen oder Pflegeversicherungen keine Kosten für die Anschaffung eines Treppenlifts. Es ist jedoch möglich viel Geld zu sparen, wenn man über die Anmietung oder den Kauf eines gebrauchten Modells nachdenkt. Eine weitere Möglichkeit bietet die Förderung einiger Bundesländer für den behindertengerechten Umbau von Wohnungen und Häusern.
Einem hoffentlich noch langem Leben meiner Großeltern in ihren eigenen vier Wänden steht somit hoffentlich nichts im Wege…
typisch mein Mann..
..kaum kann er wieder auf den Beinen stehen, muss er auch gleich heimwerken. Ich versuche ihn dann immer zur Vorsicht zu ermahnen, aber jede Frau weiß, dass ein Mann wie ein Kleinkind ist und man am besten einfach das Gegenteil von dem sagt, was man eigentlich erreichen möchte.
Auf der anderen Seite kann ich natürlich auch verstehen, dass es ihn reizt, endlich wieder an Haus und Garten zu arbeiten: schließlich sind das seine liebsten Freizeitbeschäftigungen und nach so einer langen Zeit im Bett kann ich ihm nicht verübeln, dass er seinen Hobbys auch nachgehen möchte.
Nach langen Diskussionen haben wir und deshalb darauf geeinigt, dass er 2 Zimmer renovieren “darf”. Da unser Geld momentan aber auch nicht an Bäumen wächst, habe ich mich im Internet über die günstigsten Möglichkeiten informiert und bin dabei auf eine recht interessante Seite gestoßen. Auf www.ib-rauch.de findet man nicht nur einen Rechner, um die Regulierungskosten vorher zu kalkulieren, sondern auch viele andere Tipps rund um das Thema Sanieren/ Renovieren. Mit diesem Fund konnte ich meinen Mann dann tatsächlich noch einen Tag länger in der Ruhepause halten. Er hat sich dann lieber erst einmal mit der Seite beschäftigt und fängt dann erst Morgen mit den Arbeiten an.
Altwerden ist also nichts für Feiglinge…
Heute habe ich von Joachim “Blacky” Fuchsbergers neuem Buch gehört, dass sich mit dem Altwerden und Altsein befasst. Der Titel hat mich zugegeben erst einmal abgeschreckt: “Altwerden ist nichts für Feiglinge”
Was soll man denn machen, wenn man ein Feigling ist, war meine erste Reaktion. Man kann ja schlecht vorher aufgeben. Gut, theoretisch kann man das schon, aber diese Debatte wollte Herr Fuchsberger sicher nicht vom Zaun brechen. Gut, nachdem ich mich ein wenig an dem Titel zerrieben hatte, nahm ich das Buch dennoch in die Hand und las ein wenig darin. Wahrscheinlich wurde extra ein kontroverser Titel gewählt, um die Leselust zu steigern, es wäre ja nichts Neues.

Offensichtlich setzt sich Joachim Fuchsberger mit den Vorzügen und Tücken des Alters auseinander und versucht mit viel Charme und Witz die alten Konventionen aufzubrechen, jüngeren Menschen die Scheu vor dem Alter zu nehmen und älteren Mut zu machen, dass das Leben noch nicht zu Ende. Getreu meines Leitfadens, könnte man fast sagen.
In einem Internetportal habe ich einen kleinen Ausschnitt aus dem Buch gefunden, den ich meinen lieben lesern natürlich nicht vorenthalten möchte:
“Ich denke, es ist Zeit, dass sich die Alten die faltige Haut nicht länger über die Ohren ziehen lassen. Hören wir auf, im stillen Kämmerlein und vor der Glotze auf die Schwätzer aus den Amtsstuben zu hören, lassen wir uns keine Angst mehr einjagen von den Neunmalklugen, wo immer sie sitzen.”
Das Buch habe ich natürlich gleich gekauft und ich hoffe, dass ich in den nächsten tagen ein paar Minuten Zeit haben werde, um mich damit ein wenig intensiver zu beschäftigen, Grundsätzlich finde ich es aber sehr schön, dass sich jemand an dieses Thema herangewagt hat, auch wenn ich den Titel anders gewählt hätte.
Liebe Leserinnen und Leser,
entschuldigt bitte, dass ich in den letzten Wochen so wenig habe von mir hören lassen. Die Krankheit meines Mannes hat doch mehr Zeit und Kraft gekostet, als anfangs gedacht. Als er aus dem Krankenhaus entlassen wurde, war er noch sehr wackelig auf den Beinen und benötigte viel Unterstützung. Inzwischen geht es ihm aber wieder wesentlich besser, sodass wir das Osterfest im Garten und mit Freunden verbringen konnten.
Das Fest war wirklich sehr befreiend nach all dem Stress und den Sorgen der letzten Wochen. Wir haben gegrillt, geredet und ich habe meine alte Gitarre herausgekramt, weil mir eine gute alte Freundin ein paar Saiten zu Ostern geschenkt hat. Ich weiß gar nicht, wie lange ich diese Gitarre schon nicht mehr benutzt habe. Irgendwie ist sie auf dem Boden verschwunden und dann dort geblieben. Zu unserem Grillabend hat sie dann aber wirklich gut gepasst und ich konnte meine alten, eingerosteten Finger wieder einmal etwas aktivieren. Wir fühlten uns in unsere Jugend zurückversetzt und ich habe den Moment wirklich genossen.
Nach diesem entspannenden Exkurs in alte Zeiten steht schon Morgen aber wieder die Gegenwart vor der Tür. Mein Mann hat eine weitere Untersuchung, bei der die Ärzte sehen wollen, ob das Antibiotikum richtig anschlägt und sein Heilungsprozess wie geplant verläuft. Drückt uns bitte die Daumen für Morgen. Und da ich diesen Artikel bereits wie einen Brief begonnen habe, möchte ich ihn auch so abschließen.
in Liebe
Sandra