14 Feb 2012, 5:57pm
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by SHieven

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Senioren-Wohngemeinschaften – die gute Alternative zum Altersheim

Wohngemeinschaften finden nicht nur bei Jüngeren, sondern auch bei älteren Leuten immer mehr Beliebtheit. Die Menschen wollen auch im Alter nicht allein sein, und so gibt es viele Angebote, die sich speziell an die Generation 50+ und älter richten. Es gibt viele Vor- und Nachteile abzuwägen. more »

15 Dez 2011, 8:43am
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Verschiedene Arten der Pflege im Alter

Je höher das Alter, desto schwächer ist der Körper. Allerdings ist es wichtig, vorher schon die richtigen Maßnahmen zu treffen, damit die Pflege des Körpers und der Gesundheit auch im Alter gut von Statten geht.

 

Ambulante Krankenpflege und Seniorenzentren

 

Für viele Patienten im Alter reicht glücklicherweise eine normale Krankenpflege. Die Patienten bekommen von einem ambulanten Dienst regelmäßig neben Lebensmitteln und anderen kleinen Gefälligkeiten einen Allround-Check. Das heißt, die Krankenpflegerin untersucht den allein lebenden Patienten auf körperliche Probleme und eventuelle Verletzungen von Stürzen oder Ähnlichem.

Eine andere Möglichkeit der Pflege ist die Heimpflege. Ein Seniorenzentrum kümmert sich neben den medizinischen Versorgungen auch um das leibliche und geistige Wohl der Bewohner. So gibt es in den meisten Einrichtungen Gemeinschaftsräume in denen regelmäßig Gruppenveranstaltungen stattfinden. So kann der Bewohner an gemeinschaftlichen Gymnastikübungen für Senioren teilnehmen, oder ab und an mit Anderen Kochen, Singen, Tanzen oder Kartenspielen. Die Angebote sind sehr vielseitig.

 

Intensivpflege infolge verschiedener Ursachen

 

Doch schnell kann es auch dazu kommen, dass die Intensivpflege nötig ist. Hierbei handelt es sich um eine Pflegeform, bei der gestörte oder ausgefallene Organfunktionen vorliegen. Diese gilt es so lang intensiv von Maschinen und Personal zu überwachen, bis diese wieder allein fungieren können. Die häufigsten Ursachen, in eine Intensivpflege zu gelangen, sind Störung von Vitalfunktionen, Schockzustand, Einschränkung der Lungenfunktion, Bewusstlosigkeit oder komatöse Zustände und die Nachbeatmung in Folge von Operationen.

Intensivpflegen kann ein Dauerzustand sein, kann aber auch nach gewisser Zeit vorbei sein. Also ist es einem Patienten der Intensivpflege möglich, anschließend wieder in die normale Pflege zu gelangen.

Intensivpflege ist vor allem in den Bereichen der anästhesiologischen, internistischen, chirurgischen, traumatologischen, neurologischen und neonatologischen Intensivmedizin ein Thema.

18 Nov 2011, 4:48pm
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Haftpflichtversicherung für Senioren – Absicherung auch im Ruhestand

Die Versicherungs- und Werbebranche hat eine ganz neue Zielgruppe geschaffen, so werden Senioren jetzt unter dem Begriff 60 Plus zusammengefasst. Mit der steigenden Lebenserwartung muss man sich über seine Vorsorge Gedanken machen, so dass das Ersparte nicht für überhöhte Versicherungsprämien drauf geht. Die Kaufkraft unserer Generation verteilt sich mehr und mehr ungleichmäßig und oftmals ergeben Befragungen, dass das meiste Geld bei den Senioren liegt. Da sollte man sich schon fragen, ob und wie man sein Geld investiert.

Dieser Frage sind auch viele Versicherungsunternehmen nachgegangen und haben entdeckt, dass es sich durchaus lohnen kann bestimmte Sonderkonditionen einzurichten, so gibt es auch eine Haftpflichtversicherung für Senioren. Mit dem Rentenalter kommen auch neue Freiheiten. Im Ruhestand hat man beispielsweise mehr Zeit, um sich den Tag nach Lust uns Laune zu gestalten oder man hat das Haus auch wieder einmal für sich allein, weil die Kinder bereits groß sind. more »

13 Jul 2011, 3:59pm
Allgemein
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Treppenlift

Als die Mutter meines Mannes letztens wieder einen kleinen Unfall im Badezimmer hatte (Sie war ausgerutscht, kam allerdings eine längere Zeit nicht alleine wieder hoch. Gott sei Dank hat sie nur ein paar blaue Flecken davon getragen.), haben wir beschlossen, dass sie zu uns in unser Haus einzieht. Sie kann sich zwar schwer von ihrem Haus, in dem sie seit über 40 Jahren wohnt, trennen. Aber wir konnten sie davon überzeugen, dass sie alleine in dem großen Haus nicht gut bleiben kann. Was ist, wenn sie einmal schlimmer stürzt oder etwas anderes ist und sie uns nicht erreicht? Daher stand unser Beschluss relativ schnell fest, sie zu uns zu holen. Wir haben ein großes Haus, in dem sie einen eigenen Wohnbereich für sich haben kann, mit kleiner Gästetoilette und zwei Zimmern für sich. more »

13 Jul 2011, 2:32pm
Allgemein Alltag
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Treppenlifte – Wenn Oma und Opa alt werden…

Während meine Oma noch super fit für ihr Alter ist, Fahrrad fährt, Kegeln geht und Gymnastik macht, merkt man meinem Opa seine 79 Jahre vorallem körperlich sehr an. Die beiden wohnen in einem kleinen Haus mit 2 Etagen und Keller und lieben ihr zu Hause sehr. Meinen Eltern und mir ist jedoch klar, dass es schwierig sein wird, die beiden dort noch lange selbstständig leben zu lassen. Ein Altersheim ist aber auch nicht wirklich eine Lösung, da wie gesagt vorallem meine Großmutter noch sehr agil ist und ihr zu Hause nicht verlassen möchte. Das größte Problem ist allerdings, dass das Badezimmer mit Dusche im oberen Stockwerk liegt. Meinem Opa fällt es allerdings zunehmend schwer hier hinzukommen. Meine Mutter bat mich deshalb mich im Internet über einen Treppenlift zu informieren. Dieser würde es möglich machen, dass meine Großeltern trotz der vielen Treppen noch lange in ihrem Eigenheim bleiben könnten und scheint daher eine lohnende Investition zu sein.
Eine erste Recherche im Internet zeigte mir dann, dass es sich wirklich um eine sehr teure Anschaffung handelt. Zwischen 4.000 und 15.000 € kann ein Treppenlift kosten. Es ist jedoch wichtig auf die Qualität des Angebots zu achten und nicht am falschen Ende zu sparen, da es einige Betrüger (vorallem im Internet) gibt.
Man unterscheidet zwischen fest installierten und mobilen Treppenliftsystemen. Fest installierte oder auch stationäre Systeme sind hierbei die gängigere Variante. Um einen solchen Lift zu installieren werden Schienen entlang der Treppe verlegt, was den Anbau an viele Treppen ermöglicht. Auf diesen Schienen kann dann entweder ein Sitz oder eine Plattform für einen Rollstuhl angebracht werden.
Da es sich bei den Treppen im Haus meiner Großeltern um einfache grade Modelle handelt, scheint mir ein stationäres Treppenliftsystem eine gute Lösung.
Was die Finanzierung des Treppenlifts betrifft, habe ich auch bereits einige Ergebnisse für meine Mutter. Leider übernehmen die meisten Krankenkassen oder Pflegeversicherungen keine Kosten für die Anschaffung eines Treppenlifts. Es ist jedoch möglich viel Geld zu sparen, wenn man über die Anmietung oder den Kauf eines gebrauchten Modells nachdenkt. Eine weitere Möglichkeit bietet die Förderung einiger Bundesländer für den behindertengerechten Umbau von Wohnungen und Häusern.
Einem hoffentlich noch langem Leben meiner Großeltern in ihren eigenen vier Wänden steht somit hoffentlich nichts im Wege…

Vom Eise befreit..

..sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick.

Der Altmeister Goethe fasziniert doch immer wieder aufs Neue und jedes Jahr, wenn der Frühling kommt, erinnre ich mich seines Osterspaziergangs. Der Monolog, den Doktor Faust in Goethes berühmten Werk hält, spiegelt wirklich alles wieder, was mir in den ersten warmen Tagen durch den Kopf geht: dieses belebende Gefühl, dass ein langer, warmer Frühlingstag bewirkt, motiviert mich unheimlich.

In den letzten Tagen habe ich das gesamte Haus geputzt, den Flur neu gestrichen und mein Fahrrad wieder fit gemacht. Fahrrad fahren ist übrigens der beste Sport, den man im Alter betreiben kann. Mein Mann und ich fahren fast jeden Tag eine runde, setzen uns in ein schönes Cafe, trinken etwas und fahren wieder nach Hause.

Im Frühling ist es wirklich angenehm, ein Rentner zu sein, denn man kann die schönen Tage ganz unbeschwert genießen, es ist nicht zu heiß und die Stadt stört noch nicht so sehr wie dann im Sommer. Aber wisst ihr, was das beste am Frühjahr ist? Ich kann endlich wieder in den Garten und dort meine Tage verbringen. Ich glaube wirklich, dass das Schlimmste am Winter die Abstinenz von Gartenarbeit ist. Ich bin fast nur im haus und versuche mich mit Freizeitaktivitäten jedweder Art zu beschäftigen. Im Sommer ist das alles nicht nötig, denn ich habe meinen Garten!

Deshalb werde ich jetzt auch gar nicht mehr viel schreiben, sondern gleich wieder nach Draußen gehen und die Beete vorbereiten.

1 Feb 2011, 2:05pm
Allgemein
by SHieven

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Wie muss man sich fühlen?

Heute Mittag hatte ich mal wieder etwas zu viel Freizeit und habe deshalb den Fernseher angemacht. Ich schaute Punkt 12 auf RTL, weil die anderen Sender nur ein noch schlimmeres Programm hatten. Dort wurde über den Fall des Jungen Mirco debattiert und die Mutter eines Mörders befragt.

Auch ich stellte mir nach der Befragung die Frage, wie es wohl sein muss, die Mutter eines Mörders oder Kinderschänders zu sein. Wie auch die Familie des Mörders von Mirco hatte die befragte Frau nie etwas Seltsames an ihrem Sohn bemerkt und war völlig fassungslos, als sie erfuhr, was ihr Sohn getan hatte.

Kann man wirklich wochen- oder sogar jahrelang mit einem Mörder unter einem Dach leben und nichts bemerken oder ist das am Ende nur ein Schutzmechanismus? Ich habe mit meinem Mann am mittagstisch sehr lange darüber diskutiert und wir sind zu keinem Ergebnis gekommen. Ntürlich ist es leicht gesagt, dass man so etwas doch merken müsse, aber Liebe macht ja bekanntlich blind.

Ich glaube, dass niemand nachfühlen kann, wie es der Familie des Mörders von Mirco nun gehen muss. Sie mussten die Stadt verlassen und versuchen nun an einem unbekannten Ort ein neues Leben zu beginnen. Wie muss man sich fühlen, wenn man erst erfährt, dass der Ehemann und Vater ein Mörder und Kinderschänder ist und man dann auch noch fluchtartig die Stadt verlassen muss, weil man deswegen kein normales Leben mehr führen kann?

Dabei sollte man vor allem an die armen kinder denken, die nun wahrscheinlich in der Schule leiden müssen, weil ihr Vater ein Monster ist. Die können wirklich nichts dafür und man kann ihnen nur wünschen, dass sie nicht das Wesen ihres Erzeugers geerbt haben.

26 Nov 2010, 1:15pm
Allgemein Alltag
by SHieven

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Google Street View: ich habe es verstanden!

Ich hatte gestern wieder eines dieser tollen Gespräche mit meiner Enkelin. Ich liebe es wirklich, wenn sie vorbei kommt, weil wir dann stundenlang über alles reden können. Ich backe dann einen Kuchen und koche Kaffee und wir setzen uns zu mir in die Wohnstube und besprechen alles, was uns so passiert ist.

Es ist irgendwie ein bisschen seltsam, aber sie ist fast wie eine Freundin von mir. Das schöne an unseren Gesprächen ist, dass sie mich an ihrer Welt teilhaben lässt und mir eben viele Dinge erklärt, die mit Computern zusammen hängen. Gestern haben wir uns zum Beispiel sehr lange über dieses Street View unterhalten, das Google jetzt gemacht hat.

Ich hatte ja in den Nachrichten schon viel davon gehört, es aber nie wirklich in einen Zusammenhang gebracht. Also Google hat alle deutschen Straßen und Häuser abfotografiert, um im Internet dann eine Art Rundgang von Deutschland zu zeigen. Das habe ich schon soweit verstanden. Und darüber haben sich dann viele Menschen aufgeregt, weil sie ihre Häuser nicht für jeden sichtbar im Internet haben wollten.

Wir haben uns dann Köln und unsere Straße angesehen und uns gefreut, dass unser Auto gerade vor der Tür steht. Dann haben wir noch einen Rundgang durch Berlin gemacht. Ich war ja seit gut 15 Jahren nicht mehr da. Die Stadt hat sich sehr verändert, denn jetzt sieht alles so gepflegt aus. Ich kann mich erinnern, dass Berlin kurz nach der Wende sehr dreckig und heruntergekommen aussah. Jetzt gibt es ja das neue Kanzleramt und den Hauptbahnhof. So sollte eine Hauptstadt aussehen.

Obwohl ich jetzt trotzdem noch sagen muss, dass ich es auch verstehen kann, wenn Menschen nicht wollen, dass man ihr Haus sieht. Es ist schon ein sehr großes Stück Privatsphäre, die da preis gegeben wird.

9 Nov 2010, 10:47am
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by SHieven

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Doku: Unter Piraten

Am Sonntag haben mein Mann und ich eine Dokumentation im Fernsehen gesehen, die mich wirklich tief bewegt hat. Die RTL Reporterin Antonia Rados hat sich unter Einsatz ihres Lebens nach Somalia begeben, um dort das Leben der Piraten zu erforschen. Ich habe wirklich selten so mitgefiebert, wie bei dieser Dokumentation.

Die Reporterin ist zunächst mit ihrem Team nach Somalia geflogen, was übrigens als gefährlichstes Land der Welt gilt und hat sich dann mit Hilfe von ehemaligen Militärs in ein Fischerdorf fahren lassen, welches als Hochburg von Piraten gilt. Selbst die Fahrt dahin war schon spannend anzusehen. Ständig musste der Konvoi anhalten, weil andere Piraten Straßensperren aufgebaut hatten.

Im Dorf durften sie sich dann mit den ältesten unterhalten und stellten fest, dass die meisten Piraten eigentlich gar keine sein wollen. Die meisten wären gern wieder Fischer, aber die großen ausländischen Fischerboote verwehren ihnen diesen Wunsch, weil sie die somalische Küste hemmungslos leer fischen. Ob man ihnen nun glauben kann oder nicht, dass sie den durch die Piraterie erworbenen Luxus wirklich lieber wieder gegen ein armes Fischerleben eintauschen wollen, sei erst einmal dahingestellt. Wenn man nämlich sieht, dass sich die Piraten so etwas wie Handys oder mehrere Frauen leisten können, kann ich mir das schlecht vorstellen.

Ich fand es außerdem sehr erschreckend, dass auch Jugendliche schon intensiv in das Geschäft eingebunden werden. Sie werden als Wachposten angeheuert und verdienen so vergleichsweise viel Geld (pro Auftrag rund 4000 Dollar, im Vergleich dazu verdient der Dorflehrer 50 Dollar im Monat).

Leider konnten die Reporter dann nicht mehr mit auf ein gekapertes Schiff fahren, das übrigens schon seit über 8 Monaten festgehalten wurde. Auf der Rückreise erfuhren die Reporter dann, dass radikale Islamisten ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt hatten und dass sie so schnell wie möglich fliehen mussten.

Eventuell wurde auch hier wieder etwas übertrieben, aber diese Dokumentation inmitten von Piraten hat mich doch tief beeindruckt. So ein Reporter hat schon einen gefährlichen Job und ich hoffe, dass Frau Rados für ihr Engagement einen Preis erhält.

15 Okt 2010, 3:32pm
Allgemein Alltag
by SHieven

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Ausländerhass wächst immer weiter

Ich hatte ja schon über die neu entflammte Integrationsdebatte geschrieben und deutlich Stellung bezogen. Nun habe ich aber einen Artikel im Internet gefunden, der mir gezeigt hat, dass ich mit meiner sehr toleranten Meinung gegenüber Mitbürgern mit Migrationshintergrund (so die offizielle Bezeichnung) wohl zu einer Minderheit in Deutschland gehöre.

Glaubt man nämlich dem Artikel, den ich auf Spiegel Online gelesen habe, so zeigen sich über 50 Prozent der Deutschen Bevölkerung intolerant gegenüber Muslimen. Das ist, wie ich finde, eine erschreckend hohe Zahl. Woher kommt dieser Fremdenhass? ich glaube, dass die Medien einen großen Anteil daran tragen. Ständig sieht man Berichte über Ehrenmorde, Zwangsverheiratung und Unterdrückung der Frau in muslimischen Familien, die in Deutschland leben. Es wird dann suggeriert, dass diese konservative Einstellung von allen Muslimen in Deutschland vertreten wird. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Auch in unserer Gesellschaft gibt es schwarze Schafe, das darf man nicht vergessen.

So fand die Studie, welche in dem Spiegelartikel vorgestellt wurde, unter anderem auch heraus, dass sich jeder zehnte einen Führer wünsche und jeder dritte sogar dafür plädiert, alle Ausländer zurückzuschicken. Das sind für mich genauso unakzeptierbare Dinge wie Zwangsheirat. Wie können sich denn bitte 10 Prozent unserer Bevölkerung einen Führer wünschen? Ich bin alt und habe in meiner die Nachwehen des Nationalsozialismus noch sehr deutlich gespürt. Die junge Generation kann sich gar nicht vorstellen, wie schlimm diese Zeit war, anders kann ich mir dieses Umfrageergebnis nicht erklären.

Und dass wir die “Ausländer” in unserem Land brauchen, um uns als Nation weiter zu entwickeln, habe ich in einem anderen Beitrag schon deutlich gemacht. Ich verstehe einfach nicht, wie diese Meinungen immer noch Bestand haben können? Wir sind doch eigentlich eine moderne, aufgeklärte Gesellschaft.

Wie dem auch sei: ich finde diesen Bericht sehr alarmierend und beängstigend.