24 Jan 2011, 3:54pm
Alltag
by SHieven

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mein Tag mit Gudrun

Gurdrun und ich haben uns schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen. Umso überraschter war ich, dass wir immer noch über alles reden können wie damals in der Schule. Es ist doch wirklich faszinierend, dass sich Charakter kaum ändern im Laufe der Jahre.

Ich habe ihr übrigens auch von meinem kleinen Hobby hier erzählt. Gudrun war total begeistert und überlegt nun selbst einen Blog zu schreiben, auf dem sie über ihre zahlreichen Reisen Bericht erstattet. Wir konnten auch gut über ihre Erkrankung reden und sie hat mir ein wenig die Angst vor der Diabetes genommen. Ihr Beispiel hat mir gut gezeigt, dass man mit der Krankheit dennoch ein erfülltes Leben haben kann,

Ich habe letztendlich im Wok eine Gemüsepfanne mit Hähnchen gekocht, um so viel Zucker wie nur möglich einzusparen. Das war zum Glück genau richtig, denn Gudrun lebt auch weiterhin noch sehr gesund. Sie meinte auch, dass sie unter Ärzten als echte Koryphäe unter den Zuckerkranken gehandelt wird, weil sie immer so gesund gelebt hat. Man kann sich eben nicht gegen sein Schicksal wehren.

Mir hat es mal wieder richtig gut getan, mit einer alten Freundin zu reden. Ich habe das richtig vermisst.

Was kochen, wenn..

..die Freundin zu Besuch kommt und Diabetes hat. Ich kenne mich bei dem Thema nicht so aus, weil ich zum Glück von dieser Krankheit verschont wurde, bis jetzt zumindest.

Erst einmal möchte ich aber die Vorgeschichte erzählen: Meine gute Freundin Gudrun, die ich schon seit der Schulzeit kenne, hat einen Besuch angekündigt. Sie ist demnächst in der Stadt und würde gern zum Mittag vorbeikommen. Darüber freue ich mich natürlich sehr, weil wir uns seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesehen haben. Während unseres Telefonats unterhielten wir uns natürlich über Gott und die Welt. Ich fragte sie, was sie sich denn zu essen wünsche, denn bei einem so hohen Besuch möchte ich auch etwas sehr leckeres kochen.

Daraufhin erzählte sie mir von ihrer Erkrankung, Ich war zunächst etwas schockiert, da Gudrun immer die fittere und verrücktere von uns beiden war. Sie ist praktisch ständig auf Reisen, hat schon die ganze Welt gesehen und zieht pausenlos um. Nun hat sie Zucker. Natürlich ist das eine verhätnismäßig harmlose Krankheit, aber dass Gudrun einmal Diabetes bekommen könnte, hätte ich nie gedacht. Sie hat immer sehr auf ihre Ernährung geachtet und viel ausgewogenes gegessen. Es zeigt einmal mehr, dass man sich fast nicht vor bestimmten Krankheiten schützen kann.

Nun stehe ich vor dem Problem, etwas leckeres zu kochen, dass sie auch ohne Weiteres essen kann. Ich wollte mich dazu eigentlich im Internet informieren, aber ich habe einfach nichts passendes gefunden. Ich suche nach einem konkreten rezept und weniger nach allgemeinen Hinweisen, die man zu Hauf finden kann. Hat hier vielleicht jemand einen Tipp parat oder Erfahrung mit Diabetes und kann mir ein gutes Rezept nennen?

11 Jan 2011, 2:50pm
Alltag
by SHieven

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trockene Füße

Ich kann es noch nicht glauben, aber momentan haben wir tatsächlich noch trockene Füße. Hoffentlich bleibt das so, denn momentan regnet es und es soll wieder schlimmer werden.

Unser Keller ist inzwischen ausgeräumt und wir haben uns mit Sandsäcken eingedeckt. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mich das so anstrengt. Es war wirklich kräftezehrend, die ganzen Elektrogeräte aus dem Keller zu holen und ich habe jeden einzelnen Muskel gespürt. Ich kann euch schon sagen, dass es ein echter Kraftakt war.

Ich wünschte, ich wäre jünger, denn besonders in meinem Alter sind solche Katastrophen wie eine Überschwemmung nicht unbedingt positiv für die Nerven. Ich kann ja an nichts anderes mehr denken. Jede Sekunde habe ich Angst, dass die Pegel weiter steigen und auch mein haus erreichen.

Zum Glück habe ich gute Freunde, die mir Mut zusprechen und Kraft geben. Die haben das Problem alle nicht, weil sie in Wohnungen zur Miete wohnen. Wenn das eigene Haus betroffen ist, fühlt es sich doch etwas anders an.

Doch nun genug von diesem Gerede über die Flut. Das Wasser wird sonst noch mein ganzes Leben infiltrieren. Ich möchte lieber wieder über schöne Dinge sprechen. Wir haben uns nämlich dazu überwunden, einen Sommerurlaub zu buchen. Gut, wir hatten keine große Wahl, denn meine Freundin hat sich jetzt ein Ferienhaus auf Mallorca gekauft. Da müssen wir natürlich einmal hinfliegen. Ich war noch nie auf der Baleareninsel.

Die Finca ist im Inneren und soll sehr ruhig gelegen sein. Ich freue mich und bin natürlich sehr gespannt auf das Inselleben.

7 Jan 2011, 1:45pm
Alltag
by SHieven

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ich bekomme doch etwas Angst..

…die Zeitungen sind voll von Hochwassermeldungen an Rhein und Mosel, das Deutsche eck soll überflutet werden und meinem Mann scheint das alles nicht zu interessieren. Ich bin zwar auch kein Mensch, der sofort in Panik gerät, aber wenn man die Bilder aus Australien sieht, dann macht man sich schon so seine Gedanken darüber, was wohl wird.

Unser Haus steht nämlich in einer Senke und jedem Regenfall machen wir uns Sorgen, dass der Keller überfluten könnte. Vor ein paar Jahren haben wir eine Rückstauklappe einbauen lassen und das Problem ist seit dem nur sehr selten aufgetreten, aber wenn es nun heißt, dass uns eine Hochwasserwelle erwartet, macht man sich dann doch etwas Sorgen.

Und es kommen ja noch die Bilder hinzu, die wir jeden Tag aus Australien sehen. Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass wir hier in der Großstadt etwas ähnliches erleben, so wirklich ruhig schlafen kann ich nicht. Schließlich müssen wir davon ausgehen, dass es unser Haus als erstes erwischt, Wir sind immer die ersten, die Wasser im Keller haben. Ich versuche jetzt, ruhig zu bleiben und nicht den teufel an die Wand zu malen. Wenn das Hochwasser kommt, dann kommt es eben. Wir können es ja nicht verhindern.

Ich möchte meinen mann nur davon überzeugen, dass wir gewisse Vorsichtsmaßnahmen 3ergreifen sollten, damit wir nicht wie beim letzten Mal unsere Elektrogeräte im Keller opfern müssen.

4 Jan 2011, 2:58pm
Alltag Hobby
by SHieven

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die sind doch verrückt!

Es ist immer das Gleiche. Man macht sich mit der Familie aus, dass wir uns nichts schenken und es klappt nie. Das kennt sicherlich jeder und ich erzähle hier nichts Neues. Ich bin ja selbst jemand von dieser Sorte. Ich habe auch allen eine Kleinigkeit gekauft, aber was unsere familie uns da geschenkt hat, hat wirklich nichts mit Kleinikeiten zu tun.

Mein Mann und ich haben eine Ballonfahrt bekommen. Ich kann wirklich nicht sagen, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht. Ich bin ja wirklich für jeden Spaß zu haben, verreise auch gern, aber bei einer Fahrt in einem Heißluftballon bekomme ich dann doch weiche Knie. Die Landung ist das, wovor ich am meisten Angst habe. Wie sollen denn unsere alten Knochen eine so harte Landung überstehen?

Ich frage mich wirkluch, was sich unsere familie dabei gedacht hat. Eine nette Zimmerpflanze hätte es in jedem Fall auch getan. Aber ich will mich eigentlich gar nicht beschweren. Das ist nicht meine Art. Eigentlich freue ich mich ja, dass sie sich so vile Gedanken gemacht haben und sich etwas so Kreatives haben einfallen lassen. Trotzdem kann ich noch nicht versprechen, dass ich diesen Gutschein auch einlösen werde.

Ich habe ja zum Glück noch Zeit bis zum Frühjahr, um mir darüber bewusst zu werden. Interessant wäre es sicherlich, die Stadt und die Landschaft einmal von Oben zu betrachten und ich habe von vielen Bekannten schon gehört, dass es sich lohnen soll. Ich hätte das nur nie meiner Familie sagen sollen, denn nun muss ich selbst ran.

Mein Mann ist noch weniger begeistert von der Idee. Bis jetzt weigert er sich strikt. Vielleicht bekomme ich ja doch noch richtig Lust auf so ein Abendteuer und dann kann ich ihn sicherlich überzeugen. Euch, meinen Lesern, wünsche ich jedenfalls ein gesundes neues Jahr und viel Glück.

21 Dez 2010, 2:38pm
Alltag
by SHieven

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es weihnachtet sehr!

Endlich ist wieder Weihnachten: mein absoluter Lieblingsfeiertag! Das setzt sich aus vielen verschiedenen Gründen zusammen. Zum einen natürlich, weil es so ziemlich der einzige Feiertag ist, an dem die ganze Familie zusammenkommt. Weder zu Geburtstagen, noch zu Ostern schaffen wir es, alle an einen Tisch zu bekommen. Das funktioniert tatsächlich nur an Weihnachten.

Zum anderen sind es natürlich auch die leuchtenden Augen der Enkelkinder, wenn ich ihnen Geschenke mache. Da gebe ich mir immer besonders viel Mühe, weil ich schenken einfach so liebe. Aber es gibt ja wohl auch nichts schöneres, als jemandem ein nettes Geschenk zu machen, über das er sich dann freut. Auch wenn es wirklich schwer ist, den Geschmack der Jugend zu treffen. Ich gehe dann meist in einen der Läden auf der Einkaufstraße und lasse mich von einer Verkäuferin beraten. Ich möchte einfach keine Gutscheine verschenken. Das ist so unpersönlich und langweilig.

Was mag ich sonst noch an Weihnachten? Die Spaziergänge nach dem Essen an den Feiertagen, die Kirche und die ganze Stimmung. So etwas lernt man, so glaube ich, wirklich erst im Alter zu schätzen, denn es wird dann immer seltener, dass man mal so viel Zeit mit der Familie verbringt, auch wenn es wirklich anstrengend ist, alle zu bekochen. Ich habe ja schon einmal erzählt, dass es mir eigentlich vor Familienfeiern graut. Das ist auch vor Weihnachten nicht anders. Heilig Abend kommen alle zu uns und ich muss Abendbrot zubereiten. Leider sind wir keine Bockwurst und Kartoffelsalat Familie, sodass mir nichts übrig bleibt, als fleißig Platten und warme Speisen herzurichten.

Aber egal, an Weihnachten nehme ich das gern auf mich. Ich wünsche allen meinem Lesern ein frohes Fest! Wir lesen dann nach den Feiertagen wieder voneinander.

15 Dez 2010, 3:41pm
Alltag
by SHieven

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Mittel und Wege zur Grauhaarabdeckung

Wie jeder in meinem Alter habe ich das Problem, dass meine Haare fast komplett ergraut sind. Nun gibt es ja viele Mittel und Wege, die Besserung versprechen, aber die meisten funktionieren nur bedingt.

Zum Beispiel die handelsüblichen Haarfarben. Die Meisten versprechen ja eine optimale Grauhaarabdeckung, aber wenn man auch noch normalfarbige Haare zwischen den grauen hat, wird es immer unregelmäßig und fleckig. Ich habe eigentlich dunkelbraune Haare, weshalb die grauen doch sehr stark auffallen. Schwarz färben möchte ich sie auch nicht, weil ich finde, dass man dann immer krank aussieht.

typischer Hersteller von Harrfarbe

Dann habe ich diese Re-Nature-Produkte getestet und bin wirklich sehr enttäuscht. Das sind auch bloß Haarfarben, die nur nicht so stark decken, wie die anderen Produkte. Das ist wirklich totale Abzocke und ich kann nur jedem davon abraten.

Meine Enkelin hat mir dann Hennafarben empfohlen. Das sind Farben auf Pflanzenbasis, die umweltfreundlicher sind und dem Haar nicht so sehr schaden. Der Farbstoff wird aus dem Hennastrauch gewonnen, der meist in Nordafrika wächst. Man kennt das vor allem von diesen Tattoos, die sich die Inderinnen immer aufmalen. Jedenfalls habe ich meine Haare jetzt mal damit gefärbt und bin doch positiv überrascht. Die Farbauswahl ist zwar nicht so groß (eigentlich gibt es nur braun und rot), aber dafür decken die Farben gut und gleichmäßig und schonen auch noch das Haar.

Frau mit Ziege

Einen Tipp habe ich noch: Man sollte auf keinen Fall schwarze Hennafarbe nehmen und sich auch keine Farbe aus dem Ausland mitbringen, weil da chemische Zusatzstoffe beigemischt sein können, die eine ätzende Wirkung haben. Das ist ziemlich gefährlich für Haut und Haar und kann zu Verbrennungen führen. Darüber habe ich auch neulich einen Bericht im TV gesehen, in dem sich Touristen Tattoos mit Henna haben aufmalen lassen und danach schwere Verbrennungen der Haut erlitten.

7 Dez 2010, 3:15pm
Alltag
by SHieven

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wann ist man zu alt?

Hohes Alter zu definieren ist immer schwierig. Ich persönlich würde schon von mir sagen, dass ich alt bin, aber ich bin nicht gebrechlich, sondern noch ganz gut drauf und deshalb fühle ich mich jünger, als ich tatsächlich bin. Die Frage ist nur, ob dieses “sich jünger fühlen” immer so gut ist.

Ich musste mir gestern zwangsläufig diese Frage stellen, als ich in einem überfüllten Bus nach Haus gefahren bin. Im Winter sind die öffentlichen Verkehrsmittel ja generell voller, weil sich viele, mich eingeschlossen, nicht mehr mit dem Auto nach Draußen trauen. Ich saß also im Bus, ein klarer Vorteil, wenn man älter ist, und beobachtete, wie ein älterer Herr mit einem Kind einstieg und sich zwischen die Menschenmassen quetschte. Das Kind begann zu weinen, weil es zwischen all den Beinen und in der Enge offensichtlich Angst bekam und nach seinem Papa schrie. Der ältere Herr war also der Vater und nicht der Opa. ich war etwas verwundert, aber das ist ja heutzutage nichts seltsames mehr. Was mich dann aber doch aufregte war, dass ein junger Mann den Vater fragte, weshalb er denn Sein Kind nicht auf den Arm nimmt und dieser antwortete, dass er für so etwas zu alt sei und seine Bandscheiben das nicht zulassen würden.

In so einem Fall kann ich nicht verstehen, weshalb man sich dann noch ein Kind anschafft, wenn man offensichtlich zu alt ist, um dem Kind alle Bedürfnisse zu erfüllen. Das hat mich so geärgert. Dieses arme Geschöpf musste voller Angst zwischen fremden Beinen stehen, weil der Vater zu alt war. ich habe ihm dann meinen Platz angeboten, damit sich die kleine auf seinen Schoß setzen konnte.

Im hohen Alter kann man maximal noch als Oma auf die Enkel aufpassen, aber die zeit für ein eigenes Kind ist irgendwann um. Das habe ich zumindest aus der Situation gelernt. letztendlich sind es nämlich die Kinder, die darunter leiden, dass sie zum Beispiel nicht richtig mit ihren Eltern spielen können.

30 Nov 2010, 12:48pm
Alltag
by SHieven

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was eigentlich jeder wusste..

…wurde nun vom Spiegel abgedruckt, mit hübschen Bildern untermauert und präzisiert: die angebliche Wahrheit über unsere Politiker. ie Einschätzungen des in Berlin stationierten US Botschafters Philip Murphy sind nun an die Öffentlichkeit geraten und belegen eigentlich nur das, was sowieso schon jeder weiß.

Trotzdem werden diese angeblichen Enthüllungen in der Presse hochgeputscht, als wäre es der Skandal des Jahrhunderts. Um herauszufinden, was nun an diesen Enthüllungen so brisant ist, habe ich mir heute den Spiegel gekauft und war ziemlicgh enttäuscht. Dass Westerwelle ein Tunichtgut und Merkel sehr robust ist, wusste ich auch schon vor der Lektüre der großen Deutschen Zeitung.

Dennoch war es teilweise sehr, sehr amüsant zu lesen, wie unsere Politiker von außen eingeschätzt werden. In seinem Rechtfertigungsinterview bestritt der US Botschafter jedenfalls nicht, diese Dinge gesagt zu haben, er versuchte nur, sich etwas auf der Misere heraus zu manövrieren. Anhand des Interviews kann man, so glaube ich, erkennen, dass die Enthüllungen nicht aus der Luft gegriffen, sondern tatsächlich wahr sind.

Aber wie schon angedeutet: ich habe nichts neues Erfahren, meine meinung wurde im Prinzip nur bestätigt. So wurden Theodor zu Guttenberg als kompetent und und Renate Künast als eher graue maus eingeschätzt und dem habe ich nichts entgegenzusetzen. der einzige, der meiner Meinung nach zu gut davongekommen ist, ist unser Finanzminister Wolfgang Schäuble.

Sein Kampf gegen den Terror wurde sehr positiv bewertet und damit gehe ich weiß Gott nicht konform. Schäuble beschneidet unsere Privatsphäre und interessiert sich nicht wirklich für den Schutz der Persönlichkeit. Leider ist das genau der Kurs, den auch die Amerikaner einschlagen, weshalb er eben auch si gelobt wird.

Naja, insgesamt sieht man an der Meinung und Haltung des Botschafters die generelle Einstellung der Amerikaner. Ihre Arroganz und Selbstsicherheit widert mich an. Anstatt sich zu entschuldigen oder zu rechtfertigen bestätigt der botschafter nur noch einmal, was der Spiegel enthüllt hat. Außer den USA könnte sich wohl keine Nation einen solchen Skandal leisten ohne, dass sich daraus Konsequenzen ergeben.

Ich bin trotzdem gespannt auf die Reaktion unserer Politiker, auch wenn diese wohl, so fürchte ich, sher verhalten ausfallen wird.

26 Nov 2010, 1:15pm
Allgemein Alltag
by SHieven

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Google Street View: ich habe es verstanden!

Ich hatte gestern wieder eines dieser tollen Gespräche mit meiner Enkelin. Ich liebe es wirklich, wenn sie vorbei kommt, weil wir dann stundenlang über alles reden können. Ich backe dann einen Kuchen und koche Kaffee und wir setzen uns zu mir in die Wohnstube und besprechen alles, was uns so passiert ist.

Es ist irgendwie ein bisschen seltsam, aber sie ist fast wie eine Freundin von mir. Das schöne an unseren Gesprächen ist, dass sie mich an ihrer Welt teilhaben lässt und mir eben viele Dinge erklärt, die mit Computern zusammen hängen. Gestern haben wir uns zum Beispiel sehr lange über dieses Street View unterhalten, das Google jetzt gemacht hat.

Ich hatte ja in den Nachrichten schon viel davon gehört, es aber nie wirklich in einen Zusammenhang gebracht. Also Google hat alle deutschen Straßen und Häuser abfotografiert, um im Internet dann eine Art Rundgang von Deutschland zu zeigen. Das habe ich schon soweit verstanden. Und darüber haben sich dann viele Menschen aufgeregt, weil sie ihre Häuser nicht für jeden sichtbar im Internet haben wollten.

Wir haben uns dann Köln und unsere Straße angesehen und uns gefreut, dass unser Auto gerade vor der Tür steht. Dann haben wir noch einen Rundgang durch Berlin gemacht. Ich war ja seit gut 15 Jahren nicht mehr da. Die Stadt hat sich sehr verändert, denn jetzt sieht alles so gepflegt aus. Ich kann mich erinnern, dass Berlin kurz nach der Wende sehr dreckig und heruntergekommen aussah. Jetzt gibt es ja das neue Kanzleramt und den Hauptbahnhof. So sollte eine Hauptstadt aussehen.

Obwohl ich jetzt trotzdem noch sagen muss, dass ich es auch verstehen kann, wenn Menschen nicht wollen, dass man ihr Haus sieht. Es ist schon ein sehr großes Stück Privatsphäre, die da preis gegeben wird.